Traditionen & Kultur

Gebräuche und Traditionen

Die kambods-2chanische Kultur hat vielseitige und abwechslungsreiche Traditionen auf viele Jahrhunderte zurück.
Im Laufe der Jahre entwickelten die Menschen in Kambodscha eine Reihe einzigartigen Traditionen aus dem Synkretismus des indigenen Buddhismus und Hinduismus. Die Kambodschaner sind erhaben ihre Kultur zu respektieren und die Traditionen in ihrer Lebensweise einzubinden

Chumreap Suor
Die Kambodschaner begrüssen sich traditionell mit einem Sampeah, sie drücken die Handflächen aneinander, bevor die Brust mit einer leichten Verbeugung gerabgesetzt wird und zugleich die Begrüssung mit einem höflichen "Chumreap Suor" vollendet wird. Üblicherweise ist es so, je höher die Hände gehalten werden desto mehr respekt vermittelt man. Ausser bei der Begegnung mit älteren Menschen und Regierungsbeamten (zwischen Männern) wird dieser Brauch durch einen Handschlag ersetzt. Frauen und Männer haben keine unterschiedlichen Begrüssungen, sie sind alle einheitlich. Kambodschaner haben kein Problem mit einem Ausländer die Hände zu schütteln, es wird aber gerne gesehen wenn sich diese den Traditionen mit Respekt begegnen und diese auch selber anwenden.

 

Traditionelle Tänze
In Kambodscha gibt es eine lange Tanztradition. Die Ursprünge des klassischen Tanzes liegen in den heiligen Tänzen der Apsaras, der mythologischen Verführerinnen des alten Khmer-Reichs; möglicherweise gehen sie bis auf Funan zurück. Der Höhepunkt des klassischen Tanzes in der Angkor-Periode stützte sich auf Interpretationen der indischen Epen, insbesondere der Ramayana – Inhalte waren etwa Prinzessinnen in Not, Kriegshelden, Sklaven, Riesen oder mystische Tiere. Der Tanz galt als religiöse Tradition, um dem König und seinem Volk Segen zu bringen und auch als eine Form der Unterhaltung; hier stammen die Tänzerinnen zumeist aus höheren sozialen Schichten und hatten im königlichen Harem eine besondere Stellung. Mit dem Niedergang des Angkor-Reichs ging auch ein Niedergang des Tanzes einher. Unter dem thailändischem Patronat wurde er aber als Kunstform weitergeführt.


 Die Franzosen belebten das Khmer-Ballett im 20. Jahrhundert wieder, wobei die ersten Tänzerinnen aus Thailand kamen. Heute ist der kambodschanische Tanz eines der Markenzeichen Kambodschas und ein Tourismusmagnet.

Die Tänze sind sehr symbolisch und einer strengen Ordnung unterworfen. Vorgeführt werden sie zumeist von Frauen, Geschlechtsunterschiede werden mit verschiedenen Kostümen dargestellt. Die Tänzerinnen werden von einem Orchester und einem erzählenden Chor begleitet. Als nationaler Tanz gilt der Lamthon, auch der Apsaratanz ist bekannt, ein Entstehungsmythos Kambodschas. Die Regierung und ausländische Geldgeber versuchen momentan, die Tanztradition wieder zu beleben, indem sie ältere Kambodschaner, die das Regime der Roten Khmer überlebten, befragen und auf Video aufnehmen. Bis 1997 konnten auf diese Weise etwa 50 % des klassischen Tanzrepertoires gerettet werden.

Der Volkstanz hat die Siebziger Jahre überlebt, auch wenn er als gängige Unterhaltung auf dem Lande allmählich vom Fernsehen abgelöst wird. Im Volkstanz, der deutlich individueller ist als die traditionellen Tänze und mehr persönlichen Spielraum lässt, werden kambodschanische Volkserzählungen dargestellt. Weiterhin gibt es den folkloristischen Tanz, der aus Mystik, Naturglauben und Bauernalltag entstanden ist und mit dem die Bauern um gute Ernte oder Regen baten. Trotz seiner rituell-zeremoniellen Handlungen ist auch er lebhafter als der klassische Khmertanz.

Kbach Kun Khmer Boran (Kampfkunst)
Die Khmer Kampfkunst gibt es seit mehr als tausend Jahre. Diese Kampfkünste sind unter anderem Bokator, Pradal Serey, Baok Chambab, Kbach Kun Dambong Veng.

Bokator
Bokator, formal als Labokatao bekannt, ist eine kambodschanische Kampfkunstform. Bei dieser Kampfart ist man nahe am Körper des Gegners, wichtig ist die Bodentechnik, Waffen sind erlaubt.

Bokator ist eine der ältesten Kampfkünste des Kambodschanischen Volks und gilt als das Nahkampf-System der Armee während der Angkor-Ära. Sie sind ausgebildet, um mit Knie,Ellbogen,Händen,Füssen und sogar dem Kopf zu schlagen. Short-Sticks werden häufig als Waffe eingesetzt.

Baok Chambab
Baok Chambab ist Khmer Ringen, ein Sport, bei dem zwei Gegner versuchen sich gegenseitig mit dem Rücken auf den Boden zu drücken. Ein Kampf geht über 3 Runden. Derjenige der zuerst 2 Runden gewonnen hat geht als Sieger vom Ring. Der Baok Chamba Kampf wird traditionell von Trommelschlägen begleitet. Die Traditionellen Kämpfe werden im Olympiastadion während des Khmer Neujahrstages und an anderen Festtagen veranstaltet.

Khmer Hochzeit
Traditionelle kambodschanische Hochzeiten sind komplizierte Angelegenheiten, diese bestehen aus mehreren Zeremonien und dauern 3 Tage und 3 Nächte. Die Hochzeit beginnt mit dem Bräutigam. Dieser Reist mit seiner Familie zum Wohnort der Braut um ihr und ihrer Familie Geschenke zu überreichen. Die Familienmitglieder und Freunde werden einander vorgestellt und die Eheringe werden getauscht. Üblicherweise begleiten drei traditionelle Lieder den ersten Teil der Zeremonie.

Zur Vorbereitung der Braut und dem Bräutigam auf das Leben als Ehepaar, müssen die Haare dann symbolisch geschnitten werden.
Somit wird der Neuanfang und ihre Beziehung als Ehepaar gesetzt.

Das Finale ist der denkwürdigste moment der Hochzeit. Das Hochzeitspaar wird hierbei als Einheit symbolisch verbunden. Dies geschieht mit einem Schwert, dass beide in der Gebetsstellung halten, so wird der Verbund Optisch dargestellt. Die Hochzeitsgäste sind nun an der Reihe das Paar zu Segnen. Alle Verwanten Gäste legen nun dem Paar Armbänder an. Nach diesem Akt wird die Vermählung dan mit einem Grossen Fest gefeiert.

 

Traditionelle Medizin
Die traditionelle Khmer Medizin ist eine Form der Naturheilkunde, mit natürlichen Heilmitteln, wie Wurzeln, Rinden, Blättern und Kräutern. Sie wird seit vielen Jahren verwendet, um Krankheiten zu behandeln, heilen und zu pflegen. Traditionelle Khmer Ärzte erhalten in Kambodscha immer noch grosse Anerkennung. Die Ausbildung zu diesem wird von der kambodschanischen Regierung unterschützt.




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